Thomas-Schulz-Gedenkdemo am 03.04.


Vor nunmehr fünf Jahren wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz mitten in der belebten Dortmunder Innenstadt von einem jugendlichen Neonazi brutal niedergestochen. Thomas erlag wenig später seinen Verletzungen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder lautstark und eindringlich darauf hinweisen, dass es in Dortmund ein massives Problem mit Neonazis gibt und abermals werden wir die gesellschaftlichen Verhältnisse fokussieren, die Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Scheußlichkeiten täglich aufs Neue reproduzieren. Wir wollen Thomas und allen anderen Opfern extrem rechter Gewalt gedenken und unseren Protest gegen kapitalistische Verwertungslogik, nationales Zwangskollektiv und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse auf die Straße tragen.

Wie jedes Jahr rufen wir deshalb zur antifaschistischen Thomas-Schulz-Gedenkdemonstration in Dortmund auf!

Den ganzen Aufruf lesen. Weiteres Material gibt es hier.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
03.04.2010 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

No-go-areas für Nazis erkämpfen!
Deutschland in den Rücken fallen!
Für eine starke antifaschistische Jugendkultur!

Achtet auf Ankündigungen und Änderungen!
http://antifaunion.blogsport.de

Lünen: Flugblatt zum Pogromnachtsgedenken

Am heutigen Montag, den 09.11.09, jährt sich die Reichspogromnacht zum 71. Mal. In der Lüner Innenstadt fanden 2 Gedenkveranstaltungen mit musikalischer Untermalung statt, organisiert von Schülern des Freiherr vom Stein Gymnasiums und der Stadt Lünen. Währenddessen wurden von AntifaschistInnen rund um die Veranstaltungen 150 Flugblätter mit dem Titel „Kein Vergeben – kein Vergessen!“ verteilt.

Flugblatt:
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Kein Raum für Nazis – erneutes Outing in Lünen

Nachdem bereits Anfang Juli Lüner AntifaschistInnen Flugblätter in der Nachbarschaft des Lüner Nazikaders Andre Machill verteilten, welche über Machills rechtsextremen Hintergrund und entsprechende Aktivitäten aufklärten, kam es gestern Nachmittag zu einem erneuten Outing. Direkt in Machills unmittelbarer Nachbarschaft, nämlich der Seelhuve 35, wurde der 17 Jährige Nachwuchs Nazi Stephan Bussmann geoutet. Es folgt eine Stellungnahme der Verantwortlichen.

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28.11.: Naziaufmarsch in Recklinghausen verhindern

Seit geraumer Zeit mobilisieren Neonazis aus dem Ruhrgebiet zu einer Demonstration nach Recklinghausen, welche am 28. November stattfinden soll. Unter dem populistischen Motto „Für ein Recht auf Zukunft – Arbeit, Freiheit, Brot durch nationalen Sozialismus“ versuchen sie ihr ewig gestriges Denken modern, revolutionär, und menschenfreundlich zu präsentieren. Ihren Bemühungen, ihren Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus als sozialrevolutionäre Option zum Kapitalismus zu präsentieren, gilt es sich entschieden und offensiv entgegen zu stellen.
Egal ob als Nationalsozialismus oder „Nationaler Sozialismus“ – es ist und bleibt eine schon in ihren Grundzügen faschistische Ideologie der Vernichtung.

Termine:
Freitag, 27. November: antifaschistische Vorabenddemo, 18 Uhr, Recklinghausen HBF
Samstag, 28. November: Naziaufmarsch in RE verhindern!

Aufruf zur Vorabenddemo: (mehr…)

Es gibt kein Ende der Geschichte – Bundesweite antinationale Demo in Berlin

Antinationale bundesweite Demonstration und Aktionswochenende gegen die Wendefeierlichkeiten der BRD und ihren selbst gebastelten Freiheitsmythos. Der Zusammenbruch des Ostblocks war kein »Ende der Geschichte«, sondern ein Aufbruch in den globalen Krisenkapitalismus. (Aufruf)

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3.10.09 – Still not ♥´ing Germany!

Zur Abwechslung mal was musikalisches:

Übermorgen, am Samstag den 03.10.2009, steigen mal wieder die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit. Das bedeutet viele Liter Bier, viel Gewedel mit Deutschland Fähnchen, und Hurra Patriotismus für alles und jeden.
Dass Deutschland nicht gerade die besten Gründe zum feiern liefert ist jedoch jedem klar, der sich genauer mit den Zusammenhängen zwischen Nationalismus und Kapitalismus auseinandergesetzt hat. Aus diesem Grund erschien nun zum 3.Mal in Folge der antinationale Hip Hop Sampler „No Nation Mixtape“, herausgegeben von der Berliner Antifa Gruppe „North East Antifascists [NEA]“. Zusätzlich steigt am 2.Oktober in Berlin der dritte No Nation Hip Hop Jam. Da Berlin jedoch recht weit weg ist, wollen wir jedem die Möglichkeit bieten sich auch vor Ort mit antinationalem Liedgut vertraut zu machen.
Zudem möchten wir auf die bundesweite, antinationale Demo am 10.10 in Leipzig aufmerksam machen. Für den geneigten Leser gibt es zusätzlich noch den Text „Warum sind wir antinational“ von der Jungen Linken.

DOWNLOAD Mixtape

North East Antifascists [NEA]

Eine Hörprobe vom Mixtape gibts hier:

26.09.09, Venlo (NL): Naziaufmarsch verhindern!

Update: Mittlerweile gibt es eine deutsche Mobiseite, zu finden ist sie HIER.

Am 26.09 plant die rechtsextreme niederländische Partei NVU (nederlandse Volks-Unie) in der limburgischen Stadt Venlo nahe der deutschen Grenze zu demonstrieren. Getreu dem deutschen Vorbild orientiert man sich dabei an vermeintlich sozialen Forderungen, so steht die Demonstration unter dem Motto „Tegen het casino-kapitalisme! Tegen de plutocratie! Eerlijke winstverdeling voor ons volk!“ (Gegen den Casino-Kapitalismus! Gegen Plutokratie! Gerechte Gewinnverteilung für unser Volk!).

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Rassistischer Ausgrenzung ein Ende bereiten – nicht nur in Lüner Fitnessstudios

In den Lüner Fitnessstudios „Fitness Hall“ (Horstmar) und „Health & Fitnesscenter“ (Alstedde) wird die Anzahl von „südländischen Männern“ begrenzt. Und zwar auf genau 150 pro Studio. Begründung dafür ist laut Geschäftsführer Ronny Mallwitz, dass „die südländischen Männer ein gewisses Temperament im Blut haben“. Auch gibt er offen zu, dass diese Praxis als „möglicherweise diskriminierend und rassistisch empfunden werden könnte“. Dies ist jedoch nicht nur „möglicherweise“ der Fall, sondern in der Tat nichts anderes als stumpfer Rassismus.

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Lünen: NPD Plakate abhanden gekommen (Update)

Heute vormittag war in Lünen amüsantes zu beobachten: Offenbar zerstörten bisher Unbekannte in der Nacht von gestern auf heute, den 03.09, zahlreiche NPD Plakate entlang des Bereichs Kupfer-, Bebel-, und Kamener Straße. Wo bis vor wenigen Stunden offenbar noch ca. 60 Plakate in 2-3 Meter Höhe für die NPD warben, sind nun sämtliche Plakate zerknickt, zerissen oder anderweitig zerstört auf den Bürgersteigen vorzufinden.

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4./5. September: Antifa Action Days – Naziaufmarsch verhindern, linksradikale Strukturen stärken!

Bereits zum fünften Mal mobilisieren die Dortmunder Neonazis zum „Nationalen Antikriegstag“ in die Ruhrmetropole. Bislang ist der Aufmarsch vom Polizeipräsidenten verboten und das Verbot in erster Instanz vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigt worden. Endgültig fest steht das Verbot aber dennoch nicht. Der Anmelder der Demonstration, Christian Worch aus Hamburg, hat angekündigt bis vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu ziehen. Die Frage, ob die Demonstration stattfinden wird oder nicht, lässt sich also zum momentanen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Fest steht jedoch, dass es an diesem Wochenende eine starke antifaschistische Präsenz in Dortmund geben wird.

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