Archiv für August 2011

Info-Update zur linksradikalen Vorabenddemonstration

Für den 2. September ruft das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) unter dem Motto “Gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus! Für eine befreite Gesellschaft!” zu einer linksradikalen Vorabenddemonstration auf. Auch die Dortmunder Neonazis mobilisieren zu einer Demonstration in der südlichen Innenstadt, bei der sie ähnlich wie im letzten Jahr bei ihren Zwischenkundgebungen zwei Rechtsrock-Bands spielen lassen wollen.

02.09.2011 | 17.30 Uhr | Auftakt: Kampstraße (gegenüber des U-Turms)

Wir haben nun konkretere Planungen, mit denen wir hoffen, beiden Ansprüchen gerecht zu werden: Zum einen unsere inhaltliche linksradikale Demonstration durchzuführen und zum anderen die Möglichkeit zu haben, die Veranstaltung der Neonazis zu stören, wenn nicht gleich zu verhindern.

Die Auftaktkundgebung unserer Demonstration beginnt um 17.30 Uhr auf der Kampstraße, zwischen Westentor und Wallstraße (gegenüber des U-Turms). Die genaue Route wird erst kurzfristig feststehen. Wir bemühen uns auf jeden Fall um eine Route ins Kreuzviertel und in Richtung Stadthaus, dem Startpunkt des Neonaziaufmarsches.

Für eine möglichst kraftvolle Demonstration bitten wir organisierte Gruppen im vorderen Block zu laufen. Bringt (Hoch-)Transparente, Doppelhalter, Fahnen und ähnliches mit! Wenn ihr Redebeiträge oder Ankündigungen habt, die auf der Demonstration abgespielt oder durchgesagt werden sollen, sendet uns diese im Vorhinein bis spätestens Mittwoch, den 31.08. zu.

Outing von Jung-Nazi

In der Nacht vom 23. auf den 24. August wurde ein Nachwuchsneonazi geoutet. Aktivist_innen der Nazi-Watch-Crew Lünen verteilten ca. 200 Flugblätter an die benachbarten Haushalte im “Brusenkamp 1”. Im Gespräch mit Carsten Petterson sagten die Verantwortlichen: “Es ist erschreckend, dass ein 15-jähriger schon ein so verkommenes Weltbild hat. Mit dem Outing wollen wir bewirken, dass sein soziales Umfeld über sein Denken und Handeln aufgeklärt wird und ihn möglichst oft verbal damit konfrontiert.”

Anbei der Flyer.

via: http://de.indymedia.org/2011/08/314727.shtml

Spontane Kundgebung und Demo gegen rechte Gewalt in Dortmund


Nach den Naziübergriffen der letzten Tage trafen sich heute 100 Antifaschisten zu einer Kundgebung mit anschließender Spontandemonstration. Aufgerufen hatte das antifaschistische Bündnis Alerta!, das zu Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 3. September aufruft.

Die Nazigegner versammelten sich um 18:30 an der Reinoldikirche. In Redebeiträgen wurden die Gewalttaten der letzten Tage thematisiert. Mit Flugblättern wurden die Passanten über die Gewalt der Neonazis informiert und dazu aufgefordert, sich am 3. September an den Blockaden des Naziaufmarsches zu beteiligen. Anschließend zogen die Antifaschisten in einer spontanen Demonstration Richtung Katharinentreppen, wo ca. 20 Angehörige des rechten Spektrums eine Kundgebung abhielten. Lautstark zog die Demonstration über die Kampstraße zu den Katharinentreppen, um den Nazis zu zeigen, dass sie in Dortmund nicht willkommen sind. „Unsere heutige Aktion zeigt, dass wir rechte Übergriffe nicht kommentarlos hinnehmen. Nun hoffen wir auf einen ebenso erfolgreichen Verlauf der Gegenproteste am 2. und 3. September“, sagte die Pressesprecherin des Alerta!-Bündnisses, Sonja Brünzel.

Anlass der Antifakundgebung waren vermehrte Naziübergriffe in den letzten Tagen. Am Dienstag war im Kreuzviertel ein junger Mann von Angehörigen des rechten Spektrums attackiert und leicht verletzt worden, weil er ein T-Shirt trug, das die Angreifer als „links“ einstuften. Ebenfalls diese Woche wurden Antifaschisten in Lünen von Tätern aus dem rechten Spektrum attackiert und mit einem Auto durch die Straßen gejagt. In der Nacht auf Dienstag wurde im Vorfeld einer Informationsveranstaltung des Alerta!-Bündnisses ein Fenster in den Räumen des AStA der TU Dortmund eingeschlagen und mit Farbbeuteln beworfen. Außerdem beschmierten Nazis in den vergangenen Tagen mehrere Wohnhäuser vermeintlicher linker Aktivisten mit rechten Symbolen.

Kurzmeldung: Heute 18:30 Uhr Kundgebung gegen rechte Gewalt in Dortmunds Innenstadt

Nach der ersten Welle von Naziübergriffen kam es in den letzten Tagen erneut zu mindestens drei weiteren Vorfällen: in Lünen, im Dortmunder Kreuzviertel und am Asta der TU Dortmund

Nach diesen erneuten Übergriffen findet heute 18:30 Uhr eine Kundgebung gegen rechte Gewalt statt. Ort: Westenhellweg / Höhe Reinoldikirche

Nazis jagen Antifaschist_Innen durch Lünen!

Gestern Nacht kam es zu einem rechten Übergriff in Lünen-Horstmar. Gegen 23.15 Uhr wurde eine dreiköpfige Gruppe von einem Autofahrer als Antifaschist_Innen erkannt. In dem dunklen Opel Corsa mit dem Kennzeichen UN DK 2427 saßen zwei männliche Personen, die die Gruppe erst beschimpften und dann mit dem Auto verfolgten. Als die Antifaschist_Innen die Flucht ergriffen, jagten die Männer sie mit dem Auto.
Auf der Flucht durch Vorgärten, Seitenstraßen und Nebenstraßen sprühten die Täter Reizgas aus dem Auto und bewarfen die Fliehenden mit Steinen. Nach einer etwa halbstündigen Flucht erreichten die Antifaschist_Innen das eigene Auto und fuhren in Richtung Polizeiwache.
Auf dem Weg wurden sie erneut von dem schwarzen Opel Corsa, sowie einem roten Ford Fiesta verfolgt. In dem zweiten Wagen saßen 4 bis 5 männliche Personen, die sehr nah an die Verfolgten heran fuhren, die Personengruppe bedrohten und dabei “Wir kriegen euch!” riefen. Erst beim Erreichen der Polizeiwache kehrten die beiden Autos um und fuhren davon.
Die Antifaschist_Innen wurden durch das Reizgas leicht verletzt. Einer der Betroffenen schilderte die Flucht als „Lauf um sein Leben“.

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Lünen bringt die Crew mit zum Antikriegstag!

Die Mobilisierung der Dortmunder Antifa-Gruppen für die Aktionen gegen den so genannten Nationalen Antikriegstag startete unter dem Motto “… und bring die Crew mit!”.
Auch Lünen bring die Crew mit!

(Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zu den anderen Crew-Fotos)

Konzept des Alerta! – Bündnisses für den 03.09

Das Alerta!-Bündnis ruft dazu auf, den Naziaufmarsch am 03.09. effektiv zu blockieren, zu sabotieren und zu verhindern! Es wurde ein Konzept für den Samstag ausgearbeitet, dass als Leitfaden für ein gemeinsames Handeln darstellt.

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