Archiv der Kategorie 'Neonazis und extreme Rechte'

Nazis jagen Antifaschist_Innen durch Lünen!

Gestern Nacht kam es zu einem rechten Übergriff in Lünen-Horstmar. Gegen 23.15 Uhr wurde eine dreiköpfige Gruppe von einem Autofahrer als Antifaschist_Innen erkannt. In dem dunklen Opel Corsa mit dem Kennzeichen UN DK 2427 saßen zwei männliche Personen, die die Gruppe erst beschimpften und dann mit dem Auto verfolgten. Als die Antifaschist_Innen die Flucht ergriffen, jagten die Männer sie mit dem Auto.
Auf der Flucht durch Vorgärten, Seitenstraßen und Nebenstraßen sprühten die Täter Reizgas aus dem Auto und bewarfen die Fliehenden mit Steinen. Nach einer etwa halbstündigen Flucht erreichten die Antifaschist_Innen das eigene Auto und fuhren in Richtung Polizeiwache.
Auf dem Weg wurden sie erneut von dem schwarzen Opel Corsa, sowie einem roten Ford Fiesta verfolgt. In dem zweiten Wagen saßen 4 bis 5 männliche Personen, die sehr nah an die Verfolgten heran fuhren, die Personengruppe bedrohten und dabei “Wir kriegen euch!” riefen. Erst beim Erreichen der Polizeiwache kehrten die beiden Autos um und fuhren davon.
Die Antifaschist_Innen wurden durch das Reizgas leicht verletzt. Einer der Betroffenen schilderte die Flucht als „Lauf um sein Leben“.

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Lünen bringt die Crew mit zum Antikriegstag!

Die Mobilisierung der Dortmunder Antifa-Gruppen für die Aktionen gegen den so genannten Nationalen Antikriegstag startete unter dem Motto “… und bring die Crew mit!”.
Auch Lünen bring die Crew mit!

(Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zu den anderen Crew-Fotos)

Aufruf: Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Für den 03.09.2011 mobilisieren Neonazis wieder zum so genannten Nationalen Antikriegstag nach Dortmund. Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch werden sie auch in diesem Jahr wieder dazu nutzen, um einen völkischen Antikapitalismus und Antiimperialismus zu propagieren, der stets mit Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus einhergeht.


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DO: Antifaschistische Demo am 29.09.2010: Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

schmuddelDortmund: Rechter Mörder aus Haft entlassen
Am 28.03.2005 erstach der damals 17-jährige Nazi-Skin Sven Kahlin in einer belebten Dortmunder U-Bahnstation den 32-jährigen Punk Thomas “Schmuddel” Schulz, weil dieser Kahlins rechte Parolen nicht unkommentiert stehen lassen wollte. Der Täter wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt. Demnach sollte seine Haft bis März 2012 andauern. Wie nun bekannt wurde, ist der rechte Mörder Kahlin am Donnerstag aus der Justizvollzugsanstalt Werl entlassen worden. Antifaschist_innen rufen deshalb zu einer Demo auf, die an dem “Nationalen Zentrum”, einem von Neonazis in Dorstfeld angemieteten Lagerraum, vorbeiziehen soll. Dort findet jeden Mittwoch das “Kameradschaftstreffen” statt, an dem nun aller Voraussicht nach auch der rechte Mörder Kahlin teilnehmen wird. Dortmunder Antifaschist_innen wollen ihn gebührend empfangen und ihm verdeutlichen, dass seine Tat nicht vergessen ist und er von nun an verstärkt im Visier antifaschistischer Intervention stehen wird.

Kommt zur antifaschistischen Demo:
29.09.2010 (Mi.) | 18.00 Uhr | Kampstraße Ecke Katharinenstraße

In Gedenken an Thomas Schulz:
Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

Der Nazi-Mord. Wir erinnern uns:
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Machill entkommt knapp Haftstrafe

Lünen. Der Strippenzieher der Lüner Nazigruppierung „Freien Nationale Aktivisten Lünen“ (im Folgenden F.N.A.L.) A. Machill., wurde vom Lüner Amtsgericht am 6. August zu einer Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt, die für 2 Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Machill war bereits wegen drei anderen Delikten vorbestraft.

machill schweinfurt nazi
A. Machill am 1. Mai in Schweinfurt(2.v.l.)

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Reaktionen auf PM

Während die Polizei weiterhin behauptet keine Nazis gesehen zu haben, berichtet die WR kurz über die Vorfälle. Ein Statement von Susanne Schierenberg erfolgte weiterhin nicht.

Pressemitteilung: Die ewig reaktionäre Forderung nach der Todesstrafe für Kindesvergewaltiger…

Lünen. „Demo gegen Kindesmissbrauch“ – unter diesem Motto hatte die
Lünerin Susanne Schierenberg für Samstag, den 29. Mai, auf dem Marktplatz
zu einer zweistündigen Kundgebung auf den Marktplatz eingeladen. In ganz
Deutschland wurden an diesem Tag Demonstrationen und Kundgebungen aus
Solidarität mit den Opfern von Kindesmissbrauch veranstaltet, so auch in
Lünen.
Bereits um 12.30 Uhr begannen sich auf dem Willy-Brandt-Platz die ersten
zehn Demonstranten zu sammeln, hierbei handelte es sich um einschlägig
bekannte Neonazis aus dem Umfeld der „Aktionsgruppe Ruhr Mitte“, die
bereits in der Vergangenheit an bürgerlichen Demonstrationen und
Kundgebungen gegen Kindesmissbrauch teilnahmen und die „Todesstrafe für
Kinderschänder“ forderten. Um 13 Uhr, dem offiziellen Beginn der
Veranstaltung, fanden sich insgesamt 30 Personen vor dem Rathaus ein,
darunter ca. 20 Nazis und einige Mütter und Väter mit ihren Kindern, die
scheinbar dem Organisationsteam angehörten. Ein Polizeiwagen war ebenfalls
vor Ort.

Orga_Nazis_Luenen

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NRW Landtagswahl: Kein Erfolg für rechte Parteien!

wahlen

Die Landtagswahlen am 9. Mai waren für die rechten Parteien in NRW eine ziemliche Enttäuschung. Zusammen brachten sie es auf etwas mehr als 2 Prozent der Stimmen, dennoch gilt nach wie vor: Jede Stimme für eine der rechten Parteien, ist eine Stimme zuviel.

Zum Abschneiden der NPD bei den nordrheinwestfälischen Landtagswahlen am vergangenen Wochenende, lassen wir die NPD selbst mit einer ehrlichen Selbsteinschätzung, die man ansonsten von der NPD nicht unbedingt gewohnt ist, zu Wort kommen. So verkündet Claus Cremer, seines Zeichens Vorsitzender der NPD NRW:

Das Abschneiden der einzig wirklichen, nationalen Opposition, der NPD, kann und muß als schwere Enttäuschung gewertet werden. Nur 0,7 % der Wähler machten ihr Kreuz an der rechten Stelle.

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Frühling für Lüner Naziszene?

Pünktlich zu unserem kurzen Vermerk, dass es um die Lüner Naziszene relativ ruhig war, meldeten sich diese zurück. Sie entschuldigten sich auf ihrer Homepage für ihr weniges Auftreten, da sie krank gewesen seien. Scheinbar erfreuen sie sich nun wieder bester Gesundheit:

Am Samstag, dem 13. März hielten etwa 50 Nazis in Ahlen (Westf.) eine Kundgebung „gegen staatliche Repression und Medienhetze“ ab, unter ihnen befand sich neben regionalen Nazigrößen wie dem Hammer Kameradschaftsführer Sascha Krolzig, auch André Machill. Eben jene Nazis griffen auch am darauffolgenden Sonntag, dem 14. März das Backyard Café in Kamen an, in dem eine Informationsveranstaltung über die neonazistische Subkultur der „Autonomen Nationalisten“ stattfand. Die Polizei, die bereits im Vorfeld über einen Angriff von Neonazis unterrichtet war, nahm diese Drohung nicht ernst und beschränkte sich darauf zuzuschauen wie etwa 10 Besucher des Backyard Cafés den Angriff von rund 40 Nazis abwehrten. (siehe Bericht Antifa UNited) Die Nazis, die unter Anderem bewaffnet mit Eisenstangen und Teleskopschlagstöcken vor dem Backyard standen, behaupteten später, dass sie lediglich Flugblätter verteilen wollten und zufällig am Backyard vorbeigekommen und angegriffen worden wären. Die Opferrolle nehmen die Neonazis immer dann ein, wenn eine ihrer Aktionen misslingt und sie wie in diesem Falle in Polizeigewahrsam landen.
Machill Ahlen
Das Bild zeigt Machill (ganz links) auf einer Kundgebung in Ahlen am 13.03. mit Mitgliedern des „NW Unna“.
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News

Nachdem unser Blog in letzter Zeit etwas inaktiv war, möchten wir Euch kurz über einige wichtige Geschehnisse in den letzten paar Monaten unterrichten.

Lüner Naziszene
Es ist relativ ruhig geworden um André M. und seine „freien nationalen Aktivisten“. Ihre letzte nennenswerte Aktion beschränkte sich darauf auf ihrer Homepage ehemalige Kameraden und Mitschüler als vermeintliche Antifaschisten zu outen. Gründe für diese Outings im Internet waren wohl die öffentlichen Outings von zwei Lüner Nazis aus den Reihen der „F.N.A.L.“. Die Folgen dessen waren für Andre M. und Stephan B., dass sie sich nicht mehr anonym in ihrer Nachbarschaft bewegen konnten und sich seit dem mehr als nur unwohl fühlen, so wurden unter Anderem bei André M. die Fensterscheiben eingeschmissen.


Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich verhindert

Der größte europäische Naziaufmarsch konnte am 13.02. dank eines breiten linken Bündnisses und erfolgreichen Blockaden verhindert werden. Im Nachhinein rühmten sich Vertreter des bürgerlichen Spektrums, dass die Nazis „nicht durch ihre Stadt Dresden laufen konnten“. Im Vorfeld war es noch zu einer Kriminalisierung der Blockaden durch Polizei, Staatsanwaltschaft und Politik gekommen. Die Konzeption der Blockaden, sowie zahlreiche Einzelaktionen am 13.02. ließen den Tag aus antifaschistischer Sicht zu einem vollen Erfolg werden. (siehe auch Indymedia)
Jedoch sei an dieser Stelle auch noch einmal auf die unerträgliche Art & Weise verwiesen, wie von bürgerlichen Parteien und Organisationen an die Bombardierung Dresdens gedacht wird. (siehe „venceremos“)
Dresden

Vorratsdatenspeicherung vorläufig verboten
Die Vorratsdatenspeicherung ist vorläufig durch das Bundesverfassungsgericht verboten worden, da diese gegen das Telekommunikationsgeheimnis verstößt. Eine endgültige Verhinderung des Speicherns von Internetdatenspericherung auf Vorrat ist damit jedoch nicht abgewandt. (ausführlichere Infos: klick)
Banksy

Außerdem verweisen wir auf die zahlreichen anstehenden Termine: klick