Archiv der Kategorie 'Termine'

15. April – Nachttanzdemo in Köln

DO: Antifaschistische Demo am 29.09.2010: Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

schmuddelDortmund: Rechter Mörder aus Haft entlassen
Am 28.03.2005 erstach der damals 17-jährige Nazi-Skin Sven Kahlin in einer belebten Dortmunder U-Bahnstation den 32-jährigen Punk Thomas “Schmuddel” Schulz, weil dieser Kahlins rechte Parolen nicht unkommentiert stehen lassen wollte. Der Täter wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt. Demnach sollte seine Haft bis März 2012 andauern. Wie nun bekannt wurde, ist der rechte Mörder Kahlin am Donnerstag aus der Justizvollzugsanstalt Werl entlassen worden. Antifaschist_innen rufen deshalb zu einer Demo auf, die an dem “Nationalen Zentrum”, einem von Neonazis in Dorstfeld angemieteten Lagerraum, vorbeiziehen soll. Dort findet jeden Mittwoch das “Kameradschaftstreffen” statt, an dem nun aller Voraussicht nach auch der rechte Mörder Kahlin teilnehmen wird. Dortmunder Antifaschist_innen wollen ihn gebührend empfangen und ihm verdeutlichen, dass seine Tat nicht vergessen ist und er von nun an verstärkt im Visier antifaschistischer Intervention stehen wird.

Kommt zur antifaschistischen Demo:
29.09.2010 (Mi.) | 18.00 Uhr | Kampstraße Ecke Katharinenstraße

In Gedenken an Thomas Schulz:
Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

Der Nazi-Mord. Wir erinnern uns:
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3.9. – Vorabenddemo: Für ein Viertel ohne Nazis – Gegen rechte Gewalt und Nazimusik!

Wie schon in den vergangenen Jahren wollen am 4. September über Tausend Neonazis in Dortmund ihren so genannten “Nationalen Antikriegstag” veranstalten. Dieses Jahr ist jedoch neu, dass sie versuchen unter Polizeischutz durch die Dortmunder Nordstadt zu laufen und zusätzlich am Vorabend, den 3. September, ein Rechtsrock-Konzert mitten in der Innenstadt abhalten wollen.


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Sommerloch durchbrechen – Nazis stoppen!

Im August und September stehen für die überregionale Naziszene wieder zwei wichtige, alljährliche Demonstrationen an. Dem gilt es sich entschieden entgegenzustellen!

badnenndorf
Am 14. August heißt es: Auf nach Bad Nenndorf, den Naziaufmarsch blockieren!
Wie dieses Jahr bereits in Dresden und in Berlin soll es durch Massenblockaden dieses Jahr gelingen, den Naziaufmarsch zu stoppen. Angesichts der Größe Bad Nenndorfs und der zu blockierenden schmalen Bahnhofstraße, ist es durchaus realistisch, dass die Blockaden erfolgreich sind. Jedoch bot die Polizei in den vergangenen Jahren ein immenses Polizeiaufgebot auf, um Störungen und Blockadeversuche bereits im Ansatz zu unterbinden. Dieses Jahr soll ihnen dies nicht gelingen, darum „NS-Verherrlichung stoppen! No pasaran! Bad Nenndorf 14.08.2010″.

s4
Am 4. September wollen die Dortmunder Neonazis zum 6. Mal „gegen imperialistische Kriegstreiberei“ demonstrieren. Nach dem Debakel vom letzten Jahr – statt einer Demo mit angepeilten 2000 Demonstranten, hielten sie lediglich eine Kundgebung mit 600 Leuten ab – mobilisieren sie dennoch erneut europaweit. Doch auch die antifaschistische Mobilisierung läuft auf Hochtouren und es wird wieder zu einer Vielzahl von Demonstrationen und anderen Protesten kommen. Wir unterstützen den Aufruf des „S4-Bündnisses“ und rufen Euch auf, Euch ebenfalls an den Protesten am 4. September zu beteiligen!
„Auf zu neuen Taten! – Dem Naziaufmarsch am 4. September in Dortmund entgegentreten.“

Wichtiger Termin: Informationsabend über und gegen die rechte Szene Lünens

Am Mittwoch, den 26. Mai, laden wir gemeinsam mit der „politischen Jugend Lünen“ zu einem Informationsabend ein, bei dem über Kooperationsmöglichkeiten diskutiert werden soll.
Ziel soll es sein zu klären in welchem Maße und in welcher Form gemeinsam gegen die rechte Szene vorgegangen werden kann. Zu Beginn der Veranstaltung wird es ein kurzes Impulsreferat über unsere Arbeit und die Lüner Naziszene geben, anschließend wollen wir gemeinsam mit allen interessierten Menschen diskutieren.

Kommt zahlreich und bringt Ideen mit!

// Mi., 26.05. 19 Uhr SPD Geschäftsstelle, Stadttorstr. 5, 44532 Lünen

Zum Hintergrund: klick

Mitglieder der NPD, DVU, REP , ProNRW oder sog. „Freier Kameradschaften“
und „Autonomer Nationalisten“, sowie andere Personen, die der rechten
Szene zugehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit
bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind,
werden von der Veranstaltung ausgeschlossen.

News

Nachdem unser Blog in letzter Zeit etwas inaktiv war, möchten wir Euch kurz über einige wichtige Geschehnisse in den letzten paar Monaten unterrichten.

Lüner Naziszene
Es ist relativ ruhig geworden um André M. und seine „freien nationalen Aktivisten“. Ihre letzte nennenswerte Aktion beschränkte sich darauf auf ihrer Homepage ehemalige Kameraden und Mitschüler als vermeintliche Antifaschisten zu outen. Gründe für diese Outings im Internet waren wohl die öffentlichen Outings von zwei Lüner Nazis aus den Reihen der „F.N.A.L.“. Die Folgen dessen waren für Andre M. und Stephan B., dass sie sich nicht mehr anonym in ihrer Nachbarschaft bewegen konnten und sich seit dem mehr als nur unwohl fühlen, so wurden unter Anderem bei André M. die Fensterscheiben eingeschmissen.


Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich verhindert

Der größte europäische Naziaufmarsch konnte am 13.02. dank eines breiten linken Bündnisses und erfolgreichen Blockaden verhindert werden. Im Nachhinein rühmten sich Vertreter des bürgerlichen Spektrums, dass die Nazis „nicht durch ihre Stadt Dresden laufen konnten“. Im Vorfeld war es noch zu einer Kriminalisierung der Blockaden durch Polizei, Staatsanwaltschaft und Politik gekommen. Die Konzeption der Blockaden, sowie zahlreiche Einzelaktionen am 13.02. ließen den Tag aus antifaschistischer Sicht zu einem vollen Erfolg werden. (siehe auch Indymedia)
Jedoch sei an dieser Stelle auch noch einmal auf die unerträgliche Art & Weise verwiesen, wie von bürgerlichen Parteien und Organisationen an die Bombardierung Dresdens gedacht wird. (siehe „venceremos“)
Dresden

Vorratsdatenspeicherung vorläufig verboten
Die Vorratsdatenspeicherung ist vorläufig durch das Bundesverfassungsgericht verboten worden, da diese gegen das Telekommunikationsgeheimnis verstößt. Eine endgültige Verhinderung des Speicherns von Internetdatenspericherung auf Vorrat ist damit jedoch nicht abgewandt. (ausführlichere Infos: klick)
Banksy

Außerdem verweisen wir auf die zahlreichen anstehenden Termine: klick

Thomas-Schulz-Gedenkdemo am 03.04.


Vor nunmehr fünf Jahren wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz mitten in der belebten Dortmunder Innenstadt von einem jugendlichen Neonazi brutal niedergestochen. Thomas erlag wenig später seinen Verletzungen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder lautstark und eindringlich darauf hinweisen, dass es in Dortmund ein massives Problem mit Neonazis gibt und abermals werden wir die gesellschaftlichen Verhältnisse fokussieren, die Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Scheußlichkeiten täglich aufs Neue reproduzieren. Wir wollen Thomas und allen anderen Opfern extrem rechter Gewalt gedenken und unseren Protest gegen kapitalistische Verwertungslogik, nationales Zwangskollektiv und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse auf die Straße tragen.

Wie jedes Jahr rufen wir deshalb zur antifaschistischen Thomas-Schulz-Gedenkdemonstration in Dortmund auf!

Den ganzen Aufruf lesen. Weiteres Material gibt es hier.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
03.04.2010 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

No-go-areas für Nazis erkämpfen!
Deutschland in den Rücken fallen!
Für eine starke antifaschistische Jugendkultur!

Achtet auf Ankündigungen und Änderungen!
http://antifaunion.blogsport.de

28.11.: Naziaufmarsch in Recklinghausen verhindern

Seit geraumer Zeit mobilisieren Neonazis aus dem Ruhrgebiet zu einer Demonstration nach Recklinghausen, welche am 28. November stattfinden soll. Unter dem populistischen Motto „Für ein Recht auf Zukunft – Arbeit, Freiheit, Brot durch nationalen Sozialismus“ versuchen sie ihr ewig gestriges Denken modern, revolutionär, und menschenfreundlich zu präsentieren. Ihren Bemühungen, ihren Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus als sozialrevolutionäre Option zum Kapitalismus zu präsentieren, gilt es sich entschieden und offensiv entgegen zu stellen.
Egal ob als Nationalsozialismus oder „Nationaler Sozialismus“ – es ist und bleibt eine schon in ihren Grundzügen faschistische Ideologie der Vernichtung.

Termine:
Freitag, 27. November: antifaschistische Vorabenddemo, 18 Uhr, Recklinghausen HBF
Samstag, 28. November: Naziaufmarsch in RE verhindern!

Aufruf zur Vorabenddemo: (mehr…)

Es gibt kein Ende der Geschichte – Bundesweite antinationale Demo in Berlin

Antinationale bundesweite Demonstration und Aktionswochenende gegen die Wendefeierlichkeiten der BRD und ihren selbst gebastelten Freiheitsmythos. Der Zusammenbruch des Ostblocks war kein »Ende der Geschichte«, sondern ein Aufbruch in den globalen Krisenkapitalismus. (Aufruf)

dichtmachen.blogsport.de

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26.09.09, Venlo (NL): Naziaufmarsch verhindern!

Update: Mittlerweile gibt es eine deutsche Mobiseite, zu finden ist sie HIER.

Am 26.09 plant die rechtsextreme niederländische Partei NVU (nederlandse Volks-Unie) in der limburgischen Stadt Venlo nahe der deutschen Grenze zu demonstrieren. Getreu dem deutschen Vorbild orientiert man sich dabei an vermeintlich sozialen Forderungen, so steht die Demonstration unter dem Motto „Tegen het casino-kapitalisme! Tegen de plutocratie! Eerlijke winstverdeling voor ons volk!“ (Gegen den Casino-Kapitalismus! Gegen Plutokratie! Gerechte Gewinnverteilung für unser Volk!).

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