Archiv Seite 3

15. April – Nachttanzdemo in Köln

„Sich fügen heißt Lügen“

via Antifa UNited:

Berlin/Unna. Am Mittwoch Vormittag wurde auf dem Presseportal „Der Westen“ ein Artikel über die Proteste gegen die Räumung der Liebig 14, einem besetzten Haus in Berlin veröffentlicht. Dabei ging es auch um die Rolle Edwin Thönes, Geschäftsführer der Ortsniederlassung des Deutschen Kinderschutzbunds in Unna. Neben den üblichen Krawallklauseln steht auch einiges Interessantes in besagtem Artikel.

So scheint der Miteigentümer der Liebig 14, Edwin Thöne, aufgrund „des Ärgers aus dem Projekt aussteigen“ zu wollen. In der Vergangenheit gab es Gesprächsangebote der Hausbewohner_Innen, genauso wie Protestaktionen gegen seine Räumungspläne. Scheinbar ist dies nun der Versuch das Gesicht zu wahren und sich weiteren Ärger vom Hals zu halten.

Das mit diesem Statement, und dem angeblichen Rückzug aus der Hausbesitzergesellschaft, die Verantwortung für die Räumung nicht aus der Welt ist, sollte Thöne jedoch bewusst sein. Da Thöne mit seinem Geschäftspartner Suitbert Beukler gemeinsam die Räumung absegnen musste, hatte er zu jeder Zeit die Möglichkeit, aus dem „Projekt“ auszusteigen und die Räumung zu verhindern. Angebote, ihm diesen Ausstieg z.B. durch einen Kauf des Hauses zu versüßen, hat es von Seiten der Bewohner_Innen der Liebigstraße 14 gegeben. Die ehemaligen Bewohner_Innen des Hauses dokumentieren ihre Bemühungen auf ihrer Homepage.

Das Thönes Engagement beim Kinderschutzbund weniger Überzeugung als Gelderwerb ist, zeigt nicht zuletzt, dass er unter anderem zwei Kleinkinder samt Eltern aus dem Haus warf. Seine Wohltaten für Kinder scheinen da aufzuhören, wo viel Geld im Spiel ist. Die Glaubwürdigkeit und die Gemeinnützigkeit eines Kinderschutzbundes mit einem Geschäftsführer wie Edwin Thöne ist zu bezweifeln. Abschließend bleibt wohl zu sagen, dass in einer ironischen Sicht auch für Edwin Thöne gilt, „Sich Fügen heißt Lügen!“.

Aus Protest gegen die Räumung fanden in vielen Städten Demonstrationen und andere Aktionen statt. Unter anderem gingen in Dortmund knapp 100 Menschen auf die Straße. Ein Bericht erschien später auf dem Medienportal Indymedia.

Pressespiegel:
Artikel über Thönes Ausstieg und die Proteste in Berlin (Der Westen)
„Kinderschutzbund Unna kriminalisiert Liebig 14″ (Indymedia 2009)

Kommt zur Antifa-Demo am 18.12.2010 um 16 Uhr nach Dortmund!

18.12.do

Für Samstag, den 18.12., ruft das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) zu einer Demonstration in der Dortmunder Innenstadt auf. Anlass ist der erneute brutale Überfall von Neonazis auf die alternative Kneipe „Hirsch Q“ in der Nacht von letztem Samstag auf Sonntag, bei dem mehrere Gäste verletzt wurden. Die Demonstration beginnt um 16:00 Uhr auf der Katharinenstraße Ecke Kampstraße.

Gegen den Neonazi-Terror!
Solidarität mit der „Hirsch Q“ und den Opfern rechter Gewalt!

Samstag, 18.12. | 16.00 Uhr | Katharinenstraße Ecke Kampstraße

(mehr…)

Ausstellung Abschiebung Kosovo

Raus? Zurück in den Kosovo?
doch Luljeta (15 Jahre) ist noch niemals dort gewesen.

aak

Unsere Wanderausstellung befasst sich mit der drohenden Abschiebung besonders von Roma in den Kosovo.
12 000 Menschen sind in Deutschland von der drohenden Abschiebung betroffen.
Laut UNICEF sind darunter ca die Hälfte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren,
zwei Drittel davon sind in Deutschland geboren.
Im Kosovo gibt es kaum eine Perspektive auf Schulbildung, medizinische Versogung und gesellschaftliche Integration. Die Arbeitslosenrate der Roma liegt im Kosovo bei 98 Prozent.
Die Menschen leben ‚von der Hand in den Mund‘.

Der AK Flüchtlinge hat eine Ausstellung über das Schicksal von abgeschobenen Roma in den Kosovo, gestaltet. Im Mittelpunkt der Installation stehen die Funktionsweisen der Abschiebungen, sowie Hintergrundinformationen über die Lebensbedingungen für Roma im Kosovo und Serbien. Derzeit ist sie in Lünen-Süd im Paul Gerhardt Haus zu sehen, kann jedoch auch von interessierten Gruppen, Schulen etc. gemietet werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier: klick

Kamen: So, 31.10. Backyard Café

Vertrieben Verfolgt Vergessen – die Kontinuität des Antiziganismus

Seit Jahrhunderten werden Sinti und Roma als sogenannte „Zigeuner“ aus der
Gesellschaft ausgeschlossen. Als nicht zu gesellschaft zugehörig bedroht das
Bild der „Zigeuner“ scheinbar die bürgerliche Gesellschaft in ihrer
Gesamtheit.
Kontinuierlich ziehen sich diskriminierende als auch Romantisierende
„Zigeunerbilder“ durch die Geschichte, von religiös geprägten Vorurteilen
über den Nationalen Ausschluss und die Völkisch-Rassistische Verfolgung die
im NS-Massenmord gipfelte, bis hin zur heutigen Situation von Sinti und
Roman in Deutschland und Europa.

Der Vortrag setzt sich mit den Stereotypen und der Geschichte des Antiziganismus auseinander und versucht, deren Funktionsweisen und Kontinuitäten auf zu zeigen.

Der Eintritt ist wie immer FREI!
Wann? Sonntag, den 31.10.2010 – 16:00 Uhr
Wo? Backyard Café, Makt 22, 59174 Kamen

mehr Infos: klick

bc1010

DO: Antifaschistische Demo am 29.09.2010: Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

schmuddelDortmund: Rechter Mörder aus Haft entlassen
Am 28.03.2005 erstach der damals 17-jährige Nazi-Skin Sven Kahlin in einer belebten Dortmunder U-Bahnstation den 32-jährigen Punk Thomas “Schmuddel” Schulz, weil dieser Kahlins rechte Parolen nicht unkommentiert stehen lassen wollte. Der Täter wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt. Demnach sollte seine Haft bis März 2012 andauern. Wie nun bekannt wurde, ist der rechte Mörder Kahlin am Donnerstag aus der Justizvollzugsanstalt Werl entlassen worden. Antifaschist_innen rufen deshalb zu einer Demo auf, die an dem “Nationalen Zentrum”, einem von Neonazis in Dorstfeld angemieteten Lagerraum, vorbeiziehen soll. Dort findet jeden Mittwoch das “Kameradschaftstreffen” statt, an dem nun aller Voraussicht nach auch der rechte Mörder Kahlin teilnehmen wird. Dortmunder Antifaschist_innen wollen ihn gebührend empfangen und ihm verdeutlichen, dass seine Tat nicht vergessen ist und er von nun an verstärkt im Visier antifaschistischer Intervention stehen wird.

Kommt zur antifaschistischen Demo:
29.09.2010 (Mi.) | 18.00 Uhr | Kampstraße Ecke Katharinenstraße

In Gedenken an Thomas Schulz:
Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

Der Nazi-Mord. Wir erinnern uns:
(mehr…)

3.9. – Vorabenddemo: Für ein Viertel ohne Nazis – Gegen rechte Gewalt und Nazimusik!

Wie schon in den vergangenen Jahren wollen am 4. September über Tausend Neonazis in Dortmund ihren so genannten “Nationalen Antikriegstag” veranstalten. Dieses Jahr ist jedoch neu, dass sie versuchen unter Polizeischutz durch die Dortmunder Nordstadt zu laufen und zusätzlich am Vorabend, den 3. September, ein Rechtsrock-Konzert mitten in der Innenstadt abhalten wollen.


(mehr…)

Machill entkommt knapp Haftstrafe

Lünen. Der Strippenzieher der Lüner Nazigruppierung „Freien Nationale Aktivisten Lünen“ (im Folgenden F.N.A.L.) A. Machill., wurde vom Lüner Amtsgericht am 6. August zu einer Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt, die für 2 Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Machill war bereits wegen drei anderen Delikten vorbestraft.

machill schweinfurt nazi
A. Machill am 1. Mai in Schweinfurt(2.v.l.)

(mehr…)

Sommerloch durchbrechen – Nazis stoppen!

Im August und September stehen für die überregionale Naziszene wieder zwei wichtige, alljährliche Demonstrationen an. Dem gilt es sich entschieden entgegenzustellen!

badnenndorf
Am 14. August heißt es: Auf nach Bad Nenndorf, den Naziaufmarsch blockieren!
Wie dieses Jahr bereits in Dresden und in Berlin soll es durch Massenblockaden dieses Jahr gelingen, den Naziaufmarsch zu stoppen. Angesichts der Größe Bad Nenndorfs und der zu blockierenden schmalen Bahnhofstraße, ist es durchaus realistisch, dass die Blockaden erfolgreich sind. Jedoch bot die Polizei in den vergangenen Jahren ein immenses Polizeiaufgebot auf, um Störungen und Blockadeversuche bereits im Ansatz zu unterbinden. Dieses Jahr soll ihnen dies nicht gelingen, darum „NS-Verherrlichung stoppen! No pasaran! Bad Nenndorf 14.08.2010″.

s4
Am 4. September wollen die Dortmunder Neonazis zum 6. Mal „gegen imperialistische Kriegstreiberei“ demonstrieren. Nach dem Debakel vom letzten Jahr – statt einer Demo mit angepeilten 2000 Demonstranten, hielten sie lediglich eine Kundgebung mit 600 Leuten ab – mobilisieren sie dennoch erneut europaweit. Doch auch die antifaschistische Mobilisierung läuft auf Hochtouren und es wird wieder zu einer Vielzahl von Demonstrationen und anderen Protesten kommen. Wir unterstützen den Aufruf des „S4-Bündnisses“ und rufen Euch auf, Euch ebenfalls an den Protesten am 4. September zu beteiligen!
„Auf zu neuen Taten! – Dem Naziaufmarsch am 4. September in Dortmund entgegentreten.“

WM 2010 – Keine Party mit Deutschland!

Mandi

Die Fußball WM ist für uns kein Grund zu feiern.

Wieso, weshalb, warum?

Checkt die Broschüre „Mandi“ der antifaschistischen Gruppe 5 aus Marburg, eine Anlehnung an die „Andi“ Comics „gegen Extremismus“ des Verfassungsschutzes NRW.

klick: http://mandi.blogsport.de/